Ökologische Validität beschreibt, inwieweit sich die Ergebnisse einer Studie auf das echte Leben übertragen lassen.
Sie bezieht sich darauf, ob eine Studie so gestaltet ist, dass sie einer Situation aus dem Alltag ähnelt.
Beispiel: Studie mit geringer ökologischer Validität
Eine Forscherin will untersuchen, wie gut sich Menschen an etwas erinnern können.
Die Teilnehmer sitzen in einem ruhigen Raum und bekommen eine Liste mit 15 zufälligen Wörtern, die sie sich einprägen sollen. Später erfasst die Forscherin, wie viele Wörter sich die Teilnehmer gemerkt haben.
Beispiel: Studie mit hoher ökologischer Validität
Die Teilnehmer sollen sich morgens eine Einkaufsliste mit 15 Dingen schreiben. Am Abend erfasst die Forscherin, an wie viele Dinge sich die Teilnehmer erinnern können.
Die ökologische Validität ist eine Unterart der externen Validität.
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Weiterlesen: Was ist ökologische Validität?
Konvergente Validität beschreibt, ob ein Test, der ein bestimmtes Konstrukt messen soll, ähnliche Ergebnisse liefert wie ein Test, der ein verwandtes Konstrukt misst.
Konstrukte sind Merkmale wie Intelligenz oder Kreativität, die sich nicht unmittelbar beobachten lassen.
Beispiel:
Eine Forscherin entwickelt einen Test, der Kreativität messen soll, und geht davon aus, dass dieses Konstrukt mit Offenheit zusammenhängt (= korreliert).
Sie vergleicht die Ergebnisse ihres Tests mit denen eines Offenheit-Tests und stellt fest, dass sie miteinander korrelieren. Das spricht dafür, dass ihr Test konvergente Validität hat.
Nach der konvergenten Validität bestimmt man meist die diskriminante Validität: Sie beschreibt, ob ein Test andere Ergebnisse liefert als Tests, die nicht verwandte Konstrukte messen (z. B. Kreativität und Feinmotorik).
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Weiterlesen: Was ist konvergente Validität?
Diskriminante Validität beschreibt, ob ein Test, der ein bestimmtes Konstrukt messen soll, andere Ergebnisse liefert als ein Test, der ein nicht verwandtes Konstrukt misst.
Konstrukte sind Merkmale wie Kreativität oder Intelligenz, die sich nicht unmittelbar beobachten lassen.
Beispiel:
Ein Forscher entwickelt einen Test, der Kreativität messen soll, und geht davon aus, dass dieses Konstrukt nicht oder kaum mit Feinmotorik zusammenhängt (= korreliert).
Er vergleicht die Ergebnisse seines Tests mit denen eines Feinmotorik-Tests und stellt fest, dass sie nicht miteinander korrelieren. Das spricht dafür, dass sein Test diskriminante Validität hat.
Vor der diskriminanten Validität bestimmt man meist die konvergente Validität: Sie beschreibt, ob ein Test ähnliche Ergebnisse liefert wie Tests, die verwandte Konstrukte messen (z. B. Kreativität und Offenheit).
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Weiterlesen: Was ist diskriminante Validität?
Prädiktive Validität beschreibt, wie gut ein Test ein Ergebnis vorhersagt.
Beispiel: Hängt die Note im Mathe-Abi (Test) mit der Abschlussnote im Wirtschaftsstudium (Ergebnis) zusammen? Wenn ja, hat die Mathe-Note prädiktive Validität.
Ob und wie Test und Ergebnis zusammenhängen, lässt sich messen.
Dazu berechnet man einen sogenannten Korrelations-Koeffizienten (z. B. r), der Werte zwischen -1 und 1 annehmen kann:
- r > 0 → positive Korrelation: Je höher der Wert des Tests, desto höher der Wert des Ergebnisses.
- r = 0 → keine Korrelation
- r < 0 → negative Korrelation: Je höher der Wert des Tests, desto niedriger der Wert des Ergebnisses.
Je näher r bei -1 oder 1 liegt, desto höher ist die prädiktive Validität des Tests (sofern die Richtung des Zusammenhangs korrekt vorhergesagt wurde).
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Weiterlesen: Was ist prädiktive Validität?
In einer Querschnittstudie sammeln Forschende Daten von Personen zu einem bestimmten Zeitpunkt.
In einer Längsschnittstudie sammeln Forschende über einen längeren Zeitraum (oft mehrere Jahre) wiederholt oder kontinuierlich Daten von Personen.
Tipp
Du möchtest möglichst viele Teilnehmende für deine Studie rekrutieren? Dann kannst du mit QuillBot ganz einfach einen kostenlosen Flyer erstellen und gezielt auf deine Studie aufmerksam machen.
Weiterlesen: Was unterscheidet Querschnitt- und Längsschnittstudien?
In einer wiederholten Querschnittstudie wird dieselbe Bevölkerungsgruppe zu mehreren Zeitpunkten untersucht. Zu jedem Zeitpunkt werden Daten aus einer anderen Stichprobe der Bevölkerungsgruppe erhoben.
Wiederholte Querschnittstudien sind hilfreich, um Veränderungen in einer Bevölkerungsgruppe im Laufe der Zeit zu untersuchen.
Tipp
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Weiterlesen: Was ist eine wiederholte Querschnittstudie?
Fallstudien werden genutzt, um ein bestimmtes Thema, eine Person, eine Gruppe oder ein Ereignis genau zu untersuchen und daraus Erkenntnisse oder Lösungen abzuleiten.
Tipp
Wenn du Hilfe beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit brauchst, nutze QuillBots praktische KI-Tools wie die Plagiatsprüfung oder den Zitiergenerator.
Weiterlesen: Wofür werden Fallstudien genutzt?
Fallstudien geben tiefe Einblicke in Abläufe und Zusammenhänge und liefern aussagekräftige Ergebnisse, weil sie das Thema in seinem echten Umfeld untersuchen.
Tipp
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Weiterlesen: Was sind die Vorteile von Fallstudien?
Die drei häufigsten Arten von Fallstudien sind:
- Intrinsisch: ein besonderer Fall
- Instrumentell: ein Fall, um ein größeres Thema zu verstehen
- Kollektiv: mehrere Fälle werden untersucht
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Weiterlesen: Welche Arten von Fallstudien gibt es?
Die abhängige Variable ist das, was in einem Experiment oder einer wissenschaftlichen Studie gemessen wird. Sie zeigt, welche Wirkung die unabhängige Variable hat.
Man nennt sie abhängig, weil ihr Wert davon abhängt, was mit der unabhängigen Variable passiert.
Auf unserem Blog erfährst du mehr über abhängige und unabhängige Variablen.
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Weiterlesen: Was ist eine abhängige Variable?