BCG-Matrix | Erklärung, Strategien, Beispiel

Die BCG-Matrix ist ein Werkzeug, um die Produkte eines Unternehmens zu analysieren.

Man betrachtet dabei zwei Aspekte:

  • Marktwachstum
  • Marktanteil

Indem man die beiden Aspekte weiter in ‚hoch‘ und ‚niedrig‘ untergliedert, lassen sich Produkte in vier Kategorien einteilen:BCG-Matrix mit vier Feldern
Aus der BCG-Matrix kann ein Unternehmen Strategien für seine Produkte ableiten:

  • Question Marks → investieren
  • Stars → investieren
  • Cash Cows → abschöpfen
  • Dogs → abstoßen
Was heißt ‚BCG‘?
‚BCG‘ steht für ‚Boston Consulting Group‘, eine US-amerikanische Unternehmensberatung. Mitarbeiter der BCG entwickelten die Matrix in den 1960er Jahren, der Gründer und CEO Bruce Henderson machte sie 1970 durch den Essay „The Product Portfolio“ bekannt.

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5 Forces Porter | einfach erklärt

Die 5 Forces nach Porter sind:

  1. Rivalität zwischen Unternehmen einer Branche
  2. Bedrohung durch neue Wettbewerber
  3. Bedrohung durch Ersatzprodukte
  4. Macht der Zulieferer
  5. Macht der Kunden

Diese Kräfte legen fest, wie profitabel die Unternehmen einer Branche wirtschaften können – sie wirken sich nämlich direkt auf Einnahmen und Ausgaben aus:

Beispiel: Macht der Kunden
Wenn die Kunden Macht haben, können sie

  • die Preise drücken (so sinken die Einnahmen der Unternehmen) und
  • Produkte höherer Qualität verlangen (so steigen die Ausgaben der Unternehmen).

Je stärker eine oder mehrere dieser Kräfte in einer Branche ausgeprägt sind, desto geringer fallen meist die Renditen aus:

Branche Kräfte Rendite (USA, 1992–2006)
Pharma schwach ca. 32 %
Backwaren mittel ca. 14 %
Luftfahrt stark ca. 6 %

(Quelle: Michael E. Porter, The Five Competitive Forces That Shape Strategy)

Die Rendite berechnet sich (vereinfacht), indem man den Gewinn durch das eingesetzte Kapital teilt:

Beispiel: Rendite berechnen
Gewinn (= Einnahmen – Ausgaben) 2 Mio. Euro
Kapital 10 Mio. Euro
Rendite 2 Mio. Euro / 10 Mio. Euro = 20 %

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Mission Statement formulieren | Definition, Beispiele, Vorlagen

Ein Mission Statement beschreibt den konkreten Nutzen oder Mehrwert, den ein Unternehmen seinen Kunden und Kundinnen liefert.

Es beantwortet in 1–2 prägnanten Sätzen, warum das Unternehmen existiert und wie es seinen Kunden und Kundinnen weiterhilft.

Mission Statement: Beispiel
LinkedIn: „The mission of LinkedIn is simple: connect the world’s professionals to make them more productive and successful.“ (Deutsch: „Unser Unternehmensziel ist einfach: Mitglieder rund um den Globus miteinander vernetzen, um sie produktiver und erfolgreicher zu machen.“)
Tipp
Wenn du schon eine Idee für dein Mission Statement hast, aber noch an der Formulierung feilst, teste den kostenlosen Textumschreiber von Quillbot.

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